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Richtige StudienwahlAn rund 60 deutschen Universitäten kannst du Germanistik studieren, an etwa 50 Fachhochschulen dein Architekturdiplom bauen. Schau zweimal hin: Denn wo du studierst, beeinflusst Arbeit und Freizeit gleichermaßen.

Möchtest du mit einem Studium die Weichen für deinen beruflichen Werdegang stellen? Um die richtige Hochschule zu finden, solltest du dir über die folgenden Punkte Gedanken machen:

Uni oder FH?
Bei einigen Studienfächern hast du die Wahl. Grundsätzlich ist das Fachhochschulstudium kürzer, straffer organisiert und stärker anwendungsbezogen, insbesondere auf Grund der vorgeschriebenen Praktika. Speziell im Öffentlichen Dienst werden allerdings FH-Absolventen niedriger eingestuft als Uni-Diplomierte. Das Bachelor-Studium vermittelt in drei Jahren die wichtigsten Grundlagen eines Studienfachs. Anschließend können sich die Absolventen für einen Job bewerben oder ihre Kenntnisse in einem meist zweijährigen Masterstudium vertiefen.

Theorie und Praxis kombinieren?
In einigen Bundesländern gibt es duale Studiengänge, bei denen sich dreimonatige Praxisphasen in einem Unternehmen mit Theorieblöcken an einer Berufsakademie (BA) abwechseln. Die Teilnehmer erhalten eine Ausbildungsvergütung und können nach drei Jahren ein BA-Diplom erwerben, das im Großen und Ganzen einem FH-Abschluss gleichgestellt ist. Einige Hochschulen bieten ebenfalls duale Studiengänge an, bei denen man etwa fünf Jahre studiert und gleichzeitig eine Ausbildung in einem Unternehmen absolviert.

Groß oder klein?
Kleine Hochschulen haben oft nur einige Hundert Studierende. Hier ist die Atmosphäre familiär, du findest dich leichter zurecht. Große Universitäten mit mehreren Zehntausend Studenten bieten hingegen ein breiteres Studienangebot.

Welche Studienschwerpunkte?
Je größer dein Fachbereich ist, desto breiter ist die Auswahl an Lehrveranstaltungen. Welche Veranstaltungen Pflicht sind und wo du deine persönlichen Schwerpunkte legen kannst, variiert von Uni zu Uni. Erst im Hauptstudium ist die richtige Fächerauswahl entscheidend. Häufig bietet sich dann auch ein Hochschulwechsel an, um eine spezielle Vertiefung wählen oder bei bestimmten Experten studieren zu können.

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