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Was will ich werden?Die Entscheidung für den richtigen Beruf bedeutet vor allem eines: viel Nachdenken und Informationen sammeln. Es ist deine große Chance, dir genau das zu suchen, was dir gefällt. Denn wer seine Berufswahl vor sich und anderen vertreten kann, überzeugt nicht nur im Einstellungsgespräch, sondern auch später im Job.

Der Schulabschluss ist absehbar und du willst deine nächsten Schritte planen? Dann solltest du dich zunächst für einen Beruf entscheiden, erst dann stellt sich die Frage nach dem geeigneten Ausbildungsweg. 

 

Was will ich, was kann ich?
Die Grundlage deiner Berufsentscheidung bilden deine Interessen und Fähigkeiten. Was andere gut finden oder wie sich derzeit die Lage auf dem Arbeitsmarkt gestaltet, sollte für dich erst einmal zweitrangig sein. Denn welche Berufe in ein paar Jahren gefragt sein werden, kann niemand ganz genau vorhersehen. Und die besten beruflichen Aussichten hast du eigentlich immer dann, wenn du dich während deiner Ausbildung / deines Studiums engagierst und dafür sorgst, dass du dir viel Wissen und Können aneignest. Das gelingt dir jedoch nur, wenn du selbst von deiner Berufswahl überzeugt bist. Je besser du etwas kannst und je lieber du etwas tust, desto mehr Erfolg wirst du haben.

 

Ein Mind-Map kann dir helfen, dir Klarheit über deine besonderen Fähigkeiten zu verschaffen:

  1. Schreib zunächst in einen Kreis deine Frage: z. B. "Was macht mir Spaß?" oder "Was kann ich besonders gut?"
  2. Gruppiere um diese Frage weitere Kreise, in die du beispielsweise Hobbys, Lieblingsfächer, Urlaubsaktivitäten, persönliche Erfolge etc. einträgst.
  3. Überleg nun zu jedem dieser Kreise, welche Eigenschaften sich dahinter verbergen könnten: Wenn du Partys magst, hängt das wohl damit zusammen, dass du gerne mit Menschen zusammen bist, Räume organisierst oder dekorierst, für das Büfett sorgst etc. Schreib jede dieser einzelnen Aktivitäten in neue Kreise, die vom Thema "Party feiern" abgehen.

 

Berufliche Fähigkeiten
Auch wenn viele deiner Ideen auf den ersten Blick beruflich nicht zu verwerten zu sein scheinen, stecken viele interessante Fähigkeiten dahinter. Sammel deshalb alles, was du gut kannst oder gerne machst und überleg erst danach, ob man damit im Berufsleben etwas anfangen könnte. Frag auch andere Menschen in deinem persönlichen Umfeld, was sie für deine größten Stärken halten und ob sie deine Fähigkeiten einer Berufsgruppe zuordnen können.

 

In einem nächsten Schritt solltest du dann die folgenden Fragen für dich beantworten:

  1. Welche Inhalte interessieren mich wirklich? (Mathematik, Fußball, Musik, ...)
  2. Womit gehe ich am liebsten um? (Computer, Menschen, Kinder, Bücher, Nahrungsmittel, ...)
  3. In welcher Umgebung fühle ich mich am wohlsten? (im Haus, im Garten, ...)
  4. Bin ich lieber alleine oder unter Menschen?
  5. Will ich viel Abwechslung im Beruf oder lieber Sicherheit und Routine?
  6. Arbeite ich lieber eigenständig oder mit klaren Anweisungen?
  7. Was ist mir im Leben wichtig? (Freizeit, Freunde, Familie, Geld, Sicherheit, beruflicher Aufstieg, Verantwortung, Kreativität, Selbstverwirklichung, Sinn, soziales Engagement, ...)

 

Informationen sammeln
Hast du herausgefunden, was dir Spaß macht und wo deine Stärken liegen? Weißt du, was du werden willst? Dann solltest du dich nun über die Suche nach dem richtigen Ausbildungs- oder Studienplatz informieren.

 

Mach dich fit für die Berufswahl

  1. Stelle in einem Mind-Map dar, wofür du dich interessierst. Welche Eigenschaften und Fähigkeiten verbergen sich hinter deinen Interessen?
  2. Übertrage deine Interessen und Fähigkeiten auf Berufsfelder.
  3. Mache gegebenenfalls einen Berufstest, der dir Aufschluss über deine beruflichen Ziele und Fähigkeiten gibt.
  4. Spreche mit möglichst vielen Personen über deine Berufsideen und beziehe neue Anregungen in deine Überlegungen mit ein.
  5. Definiere, unter welchen Bedingungen du gut und gerne arbeitest.
  6. Sammel Informationen zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.
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